Gender

     

Die Berufswahl ist eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben eines Menschen. Damit sie nicht vom eigenen Geschlecht abhängig gemacht, sondern nach individuellen Fähigkeiten und Interessen getroffen wird, ist eine geschlechtssensible Berufsorientierung von großer Bedeutung.

Die Motivation der Kommunalen Koordinierungsstelle des Kreises Mettmann, Geschlechtersensibilität als Qualitätsstandard in KAoA zu implementieren, resultiert aus einem grundlegenden fachlichen Interesse und Bewusstsein für die Relevanz dieser Thematik bei der Umsetzung von KAoA.

Der Übergang von der Schule zur Ausbildung und/oder zum Studium soll transparent, aber auch geschlechter- und vielfaltsensibel gestaltet werden. So können nachhaltige positive Wirkungen nicht nur für Schülerinnen und Schüler selber, sondern auch für Hochschulen, Betriebe und Unternehmen erreicht werden. Dies gilt bei der Berufsorientierung im besonderen Maß für die Berufsfelderkundung und Schülerpraktika.

Methoden:

  • Schulungsangebot für Bildungsträger im Bereich Gendersensibilität in KAoA

  • Vorträge von Fachreferenten zum Thema Gendersensibilität in KAoA in Form von Workshops

  • Regelmäßiger Wissens- und Erfahrungsaustausch mit der Gleichstellungsbeauftragten des Kreises Mettmann

  • Implementierung von Themenbereichen aus KAoA (z.B. Berufsfelderkundung) im jährlich stattfindenden „Mädchenmerker“ des Kreises Mettmann

  • Einbettung des „Girls‘ Day“ in KAoA im Rahmen der Berufsfelderkundung, um Berufsfelder, in denen nur wenige Frauen eine Ausbildung machen oder arbeiten, in den Vordergrund zu rücken

  • Vernetzung mit Fachstellen und anderen Netzwerkakteuren zum Thema Gendersensibilität in KAoA im Rahmen des Qualifizierungsvorhabens

  • Einbettung der Thematik in den regelmäßig stattfindenden Arbeitstreffen

Bei der letzten Methode ist die Planung, Durchführung und Weiterentwicklung von Qualitätskriterien in den trägergestützten Standardelementen ein fester Tagesordnungspunkt. Das Querschnittthema Gender tangiert dabei alle genannten Standardelemente und wird bei der Erarbeitung nicht nur berücksichtigt, sondern fortlaufend kommuniziert.

Eine Sicherung des Qualitätsanspruches ergibt sich durch Hospitationen in den trägergestützten Standardelementen, die durch die Kommunale Koordinierungsstelle, die Schulaufsicht, die Berufsberatung der Agentur für Arbeit sowie Fachstellen (z.B. Competentia - Kompetenzzentrum Frau und Beruf Düsseldorf und Kreis Mettmann) durchgeführt und dokumentiert werden. Eine Aufarbeitung erfolgt in den regelmäßig stattfindenden Arbeitstreffen oder in bilateralen Arbeitsgesprächen.

                                                

Weiterführende Informationen finden Sie in der linken Spalte.