Berufe kennenlernen

​Welche Berufe gibt es?
Wie sieht ein Arbeitsalltag aus?

Es gibt mehr als 350 Ausbildungsberufe und insgesamt etwa 14.500 verschiedene Studiengänge. Niemand kann alle kennen. Daher macht es Sinn, sich bestimmte Berufsfelder Schritt für Schritt zu erschließen. Dabei lohnt es sich, neugierig zu sein und zu experimentieren und auch mal was ganz Neues oder Untypisches auszuprobieren.

Berufsfelderkundung

In der 8. Klasse gibt es drei Berufsfelderkundungstage: Jeweils einen Tag lang in einem Unternehmen oder in einer Werkstatt den Arbeitsalltag kennenlernen.
Im Kreis Mettmann gibt es für die Recherche nach Plätzen in Unternehmen eine Website: www.berufsfelderkundung-me.de

Betriebspraktika

In der 9. Klasse machen die meisten Schülerinnen und Schüler ein betriebliches Praktikum, das zwei oder drei Wochen dauert. Es lohnt sich, sich frühzeitig um einen Platz zu bewerben. Die Vor- und Nachbereitung des Praktikums ist in den Unterricht eingebunden und wird von den Lehrerinnen oder Lehrern begleitet.

Branchen informieren im Internet

In Internetportalen von Verbänden, Vereinen oder Unternehmen findet sich eine Vielzahl an Informationen zu verschiedenen Berufsfeldern, Ausbildungsberufen und Studienmöglichkeiten. Das bietet die Gelegenheit, sich zunächst einmal einen Überblick zu verschaffen. Einige Portale haben sich auf eine bestimmte Branche spezialisiert und bieten neben Informationen zu den verschiedenen Berufen auch Einblicke in den Arbeitsalltag. Auszubildende, Studenten und Berufseinsteiger berichten in Blogs und Videos von ihren Erfahrungen oder beantworten Fragen. In der Regel findet man auf den Seiten auch freie Praktikums- und Ausbildungsplätze oder sonstige Stellenangebote.

Girls’Day / Boys’Day

Es gibt sie immer noch: die so genannten „Männerberufe“ (technische oder handwerkliche Berufe), und die „Frauenberufe“, in denen Frauen in der Mehrheit sind. Damit das anders werden kann, findet jedes Jahr im April der Mädchen- oder Jungen-Zukunftstag statt.
Girls‘ und Boys’Day sind eine Einladung, sich auf neue Erfahrungen einzulassen – abseits von Geschlechterklischees.

Die Plätze stellen die Unternehmen und Einrichtungen auf den zentralen Websites ein: www.girls-day.de und www.boys-day.de.

Freiwillige Praktika, Ferienjobs & Co.

Arbeite ich lieber draußen oder drinnen? Löse ich gern knifflige Aufgaben? Will ich mich bei der Arbeit körperlich anstrengen oder mag ich es, am Rechner zu sitzen? Möchte ich mit meinen Händen arbeiten? Will ich viel Kontakt mit Menschen?
Das alles lässt sich auch mit jedem Ferienjob, freiwilligen kurzen Praktika oder Besuchen am Arbeitsplatz der Eltern herausfinden. Wichtig ist, so viele Eindrücke und Erfahrungen wie möglich zu sammeln.

Jobmessen, Ausbildungsbörsen & Co.

In vielen Städten gibt es Ausbildungsbörsen, Jobmessen oder Tage der Offenen Tür in Unternehmen. Es lohnt sich, diese zu besuchen und mit den Leuten über Berufe ins Gespräch zu kommen.

Was Auszubildende, Studierende und Berufstätige erzählen

Auch im Familien-, Freundes- oder Bekanntenkreis lohnt es sich, Erwachsene nach ihren Berufen und Erfahrungen zu fragen. Was hat er oder sie dafür gelernt? Was mag der- oder diejenige an seinem oder ihrem Beruf? 

Weiterführende Informationen finden Sie in der linken Spalte.