Schulkonzept

Berufs- und Studienorientierung brauchen Strukturen

Jede Schule entwickelt ein eigenes Curriculum zur Berufs- und Studienorientierung und legt die Schwerpunkte ab der 8. Klasse fest. An allen Schulen soll es Lehrkräfte, die die Studien- und Berufswahl koordinieren (StuBO), und ein Berufsorientierungsbüro (BOB) geben.

Vier Phasen der Orientierung

Die Standardelemente des Vorhabens „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ab der 8. Klasse gliedern sich in vier Phasen. Diesen folgen die Curricula der Schulen:

  • Potenziale erkennen
  • Berufsfelder kennenlernen
  • Praxis erproben
  • Übergänge gestalten

Die konkrete Umsetzung der schulinternen Angebote (z.B. fächerübergreifende Projekte, Besuche außerschulischer Lernorte) gestalten die Schulen.

Berufs- und Studienorientierung ab der 5. Klasse

Auch wenn der systematische Prozess der Berufs- und Studienorientierung gemäß „Kein Abschluss ohne Anschluss“ erst mit der 8. Klasse beginnt, so soll das Thema im Unterricht bereits ab der 5. Klasse immer wieder berücksichtigt werden.

Geschlechtersensible Angebote

Zu jedem Curriculum gehören auch definierte Angebote zur gendersensiblen beruflichen Orientierung. Mädchen und Jungen folgen in ihrer Berufs- und Studienwahl noch immer stereotypen Geschlechterrollen. Die Schulen können hier frühzeitig sensibilisieren und Perspektiven weiten helfen. Auch darum ist die frühzeitige Unterstützung von Berufswahlprozessen so wichtig.

Das Projekt "GenderKompetent NRW" macht Beratungs- und Fortbildungsangebote zur genderorientierten Arbeit im Rahmen von "Kein Abschluss ohne Anschluss".

Weiterführende Informationen finden Sie in der linken Spalte.