Potenzialanalyse

Berufs- und Studienorientierung brauchen Reflexion

Die Potenzialanalyse findet in den 8. Klassen im 1. Halbjahr statt. Sie soll fachliche, methodische und persönliche Potenziale der Jugendlichen sichtbarer machen. Hier können die Jugendlichen entdecken, welche ihrer Stärken zu welchen Berufsfeldern passen. Außerschulische Bildungsträger setzen die eintägigen Potenzialanalysen und Auswertungsgespräche um.

Sich selbst anders kennenlernen

Für die Potenzialanalyse werden anerkannte Tests und Verfahren eingesetzt. Die Schülerinnen und Schüler absolvieren z.B. kreative Aufgaben in kleinen Gruppen oder allein, sie lösen Aufgaben am PC, beantworten Fragebögen oder im Gespräch konkrete Fragen.
Beobachtet und ausgewertet wird dann nach folgenden Kriterien:

  • Praktisches und fachliches Potenzial
  • Methodisches und kognitives Potenzial
  • Arbeitshaltung
  • Soziales Potenzial
  • Persönliches Potenzial

Spektrum der Berufswahl vergrößern

Das Ergebnis der Potenzialanalyse wird möglichst gemeinsam mit den Eltern der Jugendlichen in individuellen Gesprächen ausgewertet.
Das Ergebnis ist keine Empfehlung für einen bestimmten Beruf. Sie soll die Jugendlichen und ihre Eltern vielmehr aufmerksam machen für Stärken, die ihnen vielleicht wenig bewusst waren. Die Potenzialanalyse soll die Selbstreflexion unterstützen und vor allem das Spektrum der Möglichkeiten — auch in Bezug auf eine geschlechteruntypische berufliche Orientierung — vergrößern.

 

Weiterführende Informationen finden Sie in der linken Spalte.