Beratung

Berufs- und Studienorientierung brauchen individuelle Beratung 

Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und -sozialarbeiter und viele andere beraten ab der 8. Klasse regelmäßig und individuell zur Berufs- oder Studienwahl. Dabei beziehen sie die Eltern ein und nutzen die Angebote der Bundesagentur für Arbeit. 

Orientierungsberatung ab der 8. Klasse

Ab der 8. Klasse sollen die Schulen die Schülerinnen und Schüler in einem halbjährlichen Turnus individuell zu ihrer Berufs- und Studienorientierung beraten.

  • Das können zum Beispiel individuelle Laufbahnberatungen sein. 
  • Sinnvoll ist es, diese Gespräche gemeinsam mit den Eltern zu führen.
  • Wenn es ein Berufsorientierungsbüro (BOB) gibt, gibt es hier offene Sprechstunden. 
  • Im Berufswahlpass oder einem anderen so genannten Portfolioinstrument werden alle Informationen und Entwicklungsschritte gesichert und dokumentiert. In der Beratung wird darauf hingewiesen.

Berufsberatung (spätestens) ab der 9. Klasse

Die Beratung zu konkreten Berufsfeldern und beruflichen Fähigkeiten wird unterstützt durch die Bundesagentur für Arbeit. Jede allgemeinbildende Schule wird von einer Beratungsfachkraft der Agentur betreut.

  • Die Schülerinnen und Schüler lernen das BIZ (Berufsinformationszentrum) bei der Agentur für Arbeit oder im BIZ mobil kennen.
  • Die Agentur kommt jeweils zu einer Veranstaltung in die Schule (2 Unterrichtsstunden).
  • Inhalte der Veranstaltungen sind: Fragen der Berufs- und Studienwahl, Berufsbilder, Beschäftigungs- und Verdienstmöglichkeiten, Förderung der beruflichen Bildung, Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt.

Beratung und Information der Eltern

Die Eltern sind für Jugendliche oftmals die wichtigsten Gesprächspartner, wenn es um die berufliche Orientierung geht. Darum ist es für die Schulen so wichtig, die Eltern eng in den Prozess der Berufs- und Studienwahl einzubinden. Das geschieht u.a. durch:

  • Elternabende oder Elterngespräche,
  • Informationen über das deutsche Bildungs- und Ausbildungssystem für Familien mit Zuwanderungsgeschichte.

Beratung für Jugendliche mit Förderbedarf

Für Jugendliche, die beim Lernen oder im Alltag Unterstützung benötigen, ist es wichtig, dass sie auch in der beruflichen Orientierung besondere Hilfen bekommen. 

  • Berufsorientierende Veranstaltungen sollten möglichst mit den Eltern stattfinden.
  • Die Reha-Beraterinnen und-Berater der Agentur verfügen über spezielles Fachwissen und übernehmen die Beratung für Jugendliche mit Behinderungen.
  • Auch im Integrationsfachdienst des Landschaftsverbandes Rheinland gibt es Beratung und Begleitung im Übergang Schule-Beruf.

 

Weiterführende Informationen finden Sie in der linken Spalte.